Eine grausame Zukunftsvision

So, endlich habe ich es geschafft dieses Buch zu lesen.
"Memento" von Julianna Baggott hat mich wirklich sehr verstört.
Einmal, weil es als Jugendbuch spezifiziert wird, obwohl ich es teilweise sehr brutal finde und dann wiederrum die Idee, welche in dieser Geschichte steckt.

Kurz gefasst findet man eine Welt darin, die völlig zerstört ist.
Für jene Zerstörung ist natürlich der Mensch verantwortlich.
Die Menschen, die während des Bombenangriffs nicht den Zugang zum schützenden Kapitol hatten, sind entweder umgekommen oder müssen mit schlimmen Verstümmelungen ihr Leben fristen.
Mal von dieser grausamen Tatsache abgesehen, macht eine Rebellentruppe den Überlebenden das Leben zur Hölle.
Und so beginnt eine Geschichte, die mich berührt hat mit ihrer Menschlichkeit, aber auch verstört aufgrund der Brutalität.

Es ist auch ein Buch über Macht und Wahnsinn, der einen Menschen Gott spielen lässt auf Kosten anderer und ich glaube solche Szenarien kennen wir schon aus der Geschichte. Ich komme nicht drumrum zu sagen, dass ich an Tschernobyl denken musste als Julianna Baggott die Welt, die dem Buch innewohnt, beschrieben hat.

Einige allgemeine Sachen:
Hardcover – Band 1
Seitenanzahl 461 Seiten
Preis ca. 17 €
Zeit Gegenwart
Erzähler Auktorial
Altersempfehlung 15 – 16 Jahre, weil ich es einfach zu brutal finde.
Es fließt viel Blut und an einer Stelle im Buch, die relativ am Ende ist,
wäre mir fast das Herz aus der Brust gesprungen und dann übermannte mich der Ekel.
Also auf keinen Fall ein Buch, das ich meiner 12-jährigen Schwester schenken würde.

Das Buch in drei Worten Verstörend, Düster, Spannend

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Lasst mir eure Meinung da! :)